Über mich

Ich heiße Jan.
Ich habe jahrelang zwei Leben nebeneinander geführt. Auf der einen Seite der Berater, der über Achtsamkeit und innere Ruhe spricht. Auf der anderen Seite einer, der als Kind durch Familien und ein Heim gereicht wurde, geschlagen und missbraucht – bevor er alt genug war, die Worte dafür zu haben. Drei Jahre lang gab es für mich kaum einen Ort, an dem Sicherheit existierte. Ich habe das in meiner Autobiografie aufgeschrieben, weil Verschweigen genau das Muster ist, das ich durchbrechen wollte. Meine eigene Geschichte hat mich geprägt und meinen Weg bestimmt. Nicht als Opfergeschichte, die ich erzähle, damit du Mitleid hast – sondern weil sie der Grund ist, warum ich heute weiß, wovon ich rede, wenn ich mit dir über Verluste, Brüche und alte Muster spreche.
Ich kenne das Gefühl, in keinem Raum ganz zu passen. Ich kenne das Anderssein von innen – nicht aus der Theorie, sondern weil ich es gelebt habe.

Lange trug ich das mit mir rum, gefangen in alten Mustern, die ich selbst gegen mich gerichtet habe. Ich habe Projekte aufgebaut und wieder abgebaut, sobald sie echt wurden – sobald jemand hätte hinschauen können. Das ist ein Muster, das ich an mir selbst erkannt und dann geändert habe. Nicht über Nacht. Schritt für Schritt, indem ich angefangen habe, mich selbst zu verstehen statt mich weiter zu funktionieren.
Ich habe gelernt, mir selbst mit Verständnis statt mit Härte zu begegnen. Heute bin ich mein eigener bester Freund – nicht, weil ich das irgendwo gelesen habe, sondern weil ich mir das über Jahre erarbeitet habe.

Ich habe an der Paracelsus Schule die Ausbildung Heilpraktiker für Psychotherapie / psychologischer Berater gemacht und mich bewusst für den psychologischen Berater entschieden.

 Ich arbeite mit Menschen, die merken, dass etwas nicht stimmt, auch wenn sie es nicht benennen können. Ich habe keine Anleitung für dich. Ich stelle Fragen, die du dir vielleicht selbst noch nicht gestellt hast. Kein Drama, kein Druck. Aber ehrlich.
Ich weiß, wie schwer es sein kann, sich selbst wieder zu spüren, sich den eigenen Gefühlen zu stellen und alte Muster loszulassen. Ich weiß aber auch: es geht. Nicht mit einer Technik, sondern mit dem Mut, hinzusehen. Wer bereit ist, sich selbst wirklich wahrzunehmen, kann lernen, sich selbst zu führen statt sich zu verlieren.
Was ich dir bieten kann: einen Raum, in dem du kurz aufhören kannst zu funktionieren. Auf Augenhöhe, nicht von oben herab. Ich hab keine Methode, die ich über dich stülpe – nur die Bereitschaft, dir wirklich zuzuhören.
Frankreich, das Meer, die Bodenständigkeit dort – das ist kein Urlaubsthema für mich, sondern der Ort, an dem ich atmen kann.
Wenn du dich in dem wiederfindest, was ich hier schreibe – dann lass uns reden.